Die Toten Hosen: Doku zeigt Entstehung ihres letzten Albums
„Die Toten Hosen – Das letzte Album“, eine Doku über die Band und die Entstehung der letzten regulären Platte, gibt es ab dem 20. Mai in der ARD Mediathek.
„Die Toten Hosen – Das letzte Album“, eine Doku über die Band und die Entstehung der letzten regulären Platte, gibt es ab dem 20. Mai in der ARD Mediathek.
Um das Album „Trink aus, wir müssen gehen!“ zu produzieren, haben sich Campino und Co. "über Monate als Männer-WG in einer Art Jugendherberge" einquartiert. Da Regisseur Eric Friedler die Band zwei Jahre lang begleitet hat, wird in der Doku ein facettenreiches Bild gezeigt. Versprochen wird ein "ungeschminktes Porträt".
Die Doku will nicht nur die Verbundenheit der seit 1982 existierenden Band zeigen, sondern auch Reibungen zwischen ihnen sowie den Druck, unter dem sie arbeiten.
"Es ist ein Prozess des endlosen Ausprobierens", wird Gitarrist Breiti in einer Mitteilung zitiert. "Man kann auch auf nichts aufbauen oder zurückgreifen, weil mit jeder Idee, jedem Lied fängt man wieder bei Null an und es war schon immer so, dass wir uns selber überlisten mussten, um eine Atmosphäre zu schaffen, wo man möglichst gut an Ideen kommt."
Die Frage, die im Raum steht, ist: Wie geht man mit einem solchen Projekt um, wenn es auf ein Ende hinausläuft? Campino denkt laut darüber nach: "Vielleicht brennt es in mir am meisten, diese Frage, wie man was mit Würde zu Ende bringt." Gitarrist Kuddel hadert offen damit, dass das wirklich das letzte Album sein soll. "Ich hätte mich nicht so entschieden", gibt er zu.